Wenn man Bücher veröffentlicht, gibt es eine Frage, die irgendwann fast automatisch kommt:
„Hast du Angst, dass eines deiner Bücher floppt?“
Natürlich wäre es gelogen zu behaupten, dass mir Verkaufszahlen völlig egal sind. Ich schreibe meine Bücher schließlich nicht, damit sie für immer ungelesen auf meinem Laptop liegen. Ich möchte, dass ihr sie lest. Dass ihr euch verliebt, mit meinen Figuren leidet, über sie flucht und mir anschließend Nachrichten schreibt, weil irgendein Mann, den ich erfunden habe, eure Erwartungen an die Realität mal wieder vollkommen ruiniert hat.
Aber ein Flop?
Nein.
Das ist tatsächlich nicht meine größte Angst.
Meine größte Angst ist, irgendwann kein Buch mehr zu schreiben.
Nicht, weil niemand mehr meine Bücher lesen möchte.
Sondern weil irgendwann keine Geschichte mehr in meinem Kopf auftaucht.
Und wenn ich mir meine Notizen ansehe, ist zumindest dieses Szenario aktuell … sagen wir: äußerst unwahrscheinlich.
Denn ich habe ein kleines Problem.
Ich habe Ideen.
Sehr. Viele. Ideen.
So viele, dass ich vermutlich mehrere Leben als Autorin gebrauchen könnte.
Während ich an einem Buch schreibe, taucht irgendwo in meinem Kopf bereits das nächste Paar auf. Dann kommt plötzlich eine Szene dazu. Ein Satz. Ein Trope. Ein Setting. Ein Mann, den ich definitiv nicht brauche, weil ich bereits genug andere Männer zu schreiben habe.
Und selbstverständlich bekommt er trotzdem eine eigene Geschichte.
Inzwischen warten nicht nur einzelne Bücher auf mich, sondern ganze Reihen.
Und heute möchte ich euch einmal einen kleinen Blick auf das geben, was irgendwann noch auf euch zukommen könnte.
Island of Pressure
Diese Reihe gehört zu den Geschichten, bei denen es nicht einfach nur um Liebe geht, sondern um Menschen, die unter enormem Druck aufeinandertreffen.
Menschen mit Vergangenheit. Mit Entscheidungen, die Konsequenzen haben. Mit Dingen, über die sie nicht sprechen wollen – und mit genau der einen Person, vor der sie sich irgendwann nicht mehr verstecken können.
Liebe unter Druck eben.
Und ihr kennt mich: Wenn zwei Menschen emotional sowieso schon vollkommen überfordert sind, ist das selbstverständlich der ideale Zeitpunkt, sie auch noch ineinander verlieben zu lassen.
Sports Romance trifft auf Forced Proximity, Leistung unter Druck, Red Flags, Geheimnisse, Golden Retriever, Forbidden Love, Freundesgruppe, Enemies to Lovers und Spice.
Broken but Yours
Der Name verrät wahrscheinlich bereits einiges.
Broken but Yours gehört für mich zu den emotionaleren Reihen, das sie auch auf einer wahren Begebenheit aufbaut. Die Romance stammt von mir. Das Kernereignis aus einem Gerichtstermin, den ich redaktionell besucht habe. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten.
Romantic Suspense trifft auf Forced Proximity, Only One Bed, Red Flags, Geheimnisse, Anwalt x Mandantin, Forbidden Love, Brothers Best Friend, Enemies to Lovers und Spice.
Edinburgh Rugby
Dann gibt es da noch meine Rugbyspieler.
Willkommen an der Carrington University Edinburgh, einer privaten Eliteuniversität am Rand von Edinburgh, mit Rugbyplatz, Wohnheim, moderner Bibliothek, Medizinzentrum und dem Ivy House Café, in dem meine Figuren vermutlich mehr Zeit verbringen werden als in ihren Vorlesungen.
Dazu kommen vier Rugbyspieler, vier Frauen, jede Menge Campusleben – und eine anonyme Seite namens Secret Society, auf der plötzlich die Geheimnisse der Studierenden auftauchen.
College Romance trifft auf Sports Romance, Rugby Boys, Campus Romance, Forced Proximity, Freundesgruppe, Geheimnisse, Gerüchte und jede Menge „Das sollte wirklich niemand erfahren“-Momente.
Was selbstverständlich bedeutet:
Es wird jemand erfahren.
Garantiert.
Most Wanted Girls
Vier Frauen.
Vier verurteilte Kriminelle.
Eine Strategin. Eine Täuschungsexpertin. Eine Fahrerin. Eine Hackerin.
Und fünf Jahre Gefängnis.
Die Behörden haben bei ihnen nur ein Problem: Diese Frauen sind nicht wegen ihrer Gewaltbereitschaft gefährlich. Sie sind gefährlich, weil sie außergewöhnlich intelligent sind, komplexe Systeme durchschauen und ihre Coups minutiös planen.
Und dann brauchen die Behörden ausgerechnet sie.
Also müssen vier Frauen, die man jahrelang eingesperrt hat, wieder lernen, genau das zu werden, wofür man sie verurteilt hat:
Diebinnen.
In Band eins treffen beispielsweise die kontrollbesessene Strategin Naomi und der ehemalige Soldat und Justizvollzugsbeamte Lionel aufeinander.
Die Tropes?
Forbidden Love · Enemies to Lovers · Slow Burn · Forced Proximity · Touch Her and Die · Verbotene Anziehung · Prison Guard × Prisoner
Oder anders gesagt:
Sie flirtet.
Er bleibt professionell.
Zumindest versucht er es.
Ich wünsche Lionel dabei schon jetzt viel Erfolg.
Er wird ihn brauchen.
The Barrier Reef Horizon Resort
Ein luxuriöses Inselresort mitten im türkisblauen Wasser. Haupthaus und Lobby, tropische Gärten, Bungalows, Restaurant, Kapelle, Veranstaltungshalle, Fitnesscenter, Pools, Pavillon, Blumenhaus …
Eine eigene kleine Welt.
Und genau das liebe ich daran.
Denn ein Resort bedeutet nicht nur Urlaub.
Es bedeutet Menschen, die dort arbeiten. Menschen, die dort heiraten. Menschen, die dort Urlaub machen. Menschen, die eigentlich nur ein paar Tage bleiben wollten.
Und natürlich Menschen, die sich ausgerechnet dort in jemanden verlieben, den sie besser niemals hätten küssen sollen.
Hier sehe ich Island Romance, Workplace Romance, Destination Romance, Forced Proximity, Forbidden Attraction, Holiday Romance, Wedding Romance und dieses wunderbare Gefühl von:
Wie weit willst du eigentlich vor mir weglaufen?
Sehr weit vermutlich.
Nur leider ist irgendwann das Meer im Weg.
Hearts of Ford McLaren
Auch Hearts of Ford McLaren wartet bereits darauf, geschrieben zu werden.
Eine weitere Welt mit eigenen Paaren, eigenen Konflikten und natürlich Männern und Frauen, die ganz hervorragende Gründe dafür haben, sich nicht ineinander zu verlieben.
Was erfahrungsgemäß bedeutet, dass sie es besonders gründlich tun werden.
Auch hier werden unterschiedliche Romance-Tropes aufeinandertreffen – Liebe, Loyalität, Karriere, Nähe und Beziehungen, die auf dem Papier vielleicht eine ausgesprochen schlechte Idee sind.
Meine Lieblingssorte also.
Music Romance
Und irgendwann geht es nach Los Angeles.
Zu Rockstars.
Was soll da schon schiefgehen?
Meine bisher geplante Music-Romance-Reihe beginnt mit Chasing Midnight: einer Fotografin und dem Leadgitarristen einer Band. Dazu gibt es Forced Proximity, Rockstar Romance, He Falls First, Secret Relationship und Protective Jealousy.
Später treffen unter anderem eine Journalistin und ein Drummer in einer Enemies/Rivals to Lovers-Geschichte aufeinander, während ein Bassist sich ausgerechnet in eine Frau verliebt, deren ruhiges, geregeltes Leben kaum weiter von seiner Rockstarwelt entfernt sein könnte. Dort warten Opposites Attract, Playboy Falls First, Good Girl × Bad Boy Image und Secret Dating.
Rockstars.
Geheime Beziehungen.
Eifersucht.
Brother’s Best Friend.
Second Chances.
Frauen, die von ihrem Ruhm vollkommen unbeeindruckt sind.
Und Männer, die damit erstaunlich schlecht klarkommen.
Ich freue mich jetzt schon darauf.
WATERMAN AFTER HOURS
Und als wäre das alles noch nicht genug, gibt es natürlich noch:
WATERMAN AFTER HOURS.
Meine Workplace-Romance-Welt.
Büros. Kollegen. Karriere. Hierarchien. Meetings, bei denen man sich definitiv auf die Präsentation konzentrieren sollte und nicht auf die Person am anderen Ende des Tisches.
Menschen, die jeden verdammten Tag miteinander arbeiten müssen, obwohl zwischen ihnen längst etwas passiert, das mit professioneller Distanz ungefähr gar nichts mehr zu tun hat.
Workplace Romance · Office Romance · Forced Proximity · Forbidden Attraction · Slow Burn · After-Hours-Tension · Blind Date · Enemies to Lovers
Denn offenbar denke ich bei einem Büro nicht:
Wie produktiv.
Ich denke:
Was passiert hier nach Feierabend?
Prioritäten.
Und das sind noch lange nicht alle
Das Verrückte daran?
Das hier ist nur ein Teil.
Es gibt weitere Reihen. Weitere Einzelbände. Weitere Figuren. Namen in irgendwelchen Notizen. Szenen, für die das Buch noch gar nicht existiert. Dialoge, die ich irgendwann nachts ins Handy tippe, weil mein Gehirn offenbar der Meinung ist, 2:14 Uhr wäre der perfekte Zeitpunkt für einen neuen Roman.
Manchmal schaue ich auf all diese Geschichten und denke:
Wann genau soll ich das eigentlich alles schreiben?
Und gleichzeitig hoffe ich, dass dieses Problem niemals verschwindet.
Denn deshalb macht mir der Gedanke an einen Flop viel weniger Angst als der Gedanke, irgendwann aufzuhören.
Ein Buch kann floppen.
Vielleicht sogar mehrere.
Vielleicht liebe ich irgendwann eine Geschichte, die nicht so viele Leser findet, wie ich gehofft habe.
Das würde wehtun.
Aber dann würde ich meinen Laptop öffnen.
Und die nächste schreiben.
Denn da warten noch Rugbyspieler in Edinburgh.
Vier kriminell intelligente Frauen in London.
Rockstars in Los Angeles.
Menschen, die sich nach Feierabend besser nicht näherkommen sollten.
Ein ganzes Luxusresort auf einer Insel.
Und noch so viele andere Figuren, deren Geschichten bisher nur in meinem Kopf existieren.
Meine größte Angst ist deshalb nicht, dass mein nächstes Buch floppt.
Meine größte Angst wäre, keines mehr schreiben zu wollen.
Und solange ich meine Ideenlisten öffne und mich ernsthaft frage, wie ich das alles in einem Autorenleben unterbringen soll …
… mache ich mir darüber gerade ziemlich wenig Sorgen.
Also nein: Mir gehen die Geschichten noch lange nicht aus.
Eher die Jahre, in denen ich sie alle schreiben kann.
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